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Weitere Niederlage für Spaichingen 1 gegen Horb
04. Februar 2017
Im ersten Auswärtsspiel im neuen Jahr traten die Schachringer beim Schachklub Horb an. Nach 2 Niederlagen in den Vorjahren versuchte man, endlich mal wieder was Zählbares mit heimzunehmen. Schlussendlich blieb es beim Versuch, da es eine 3:5-Niederlage setzte.

Hubert Eschle ließ sich im Mittelspiel zu arg zurückdrängen. Sein Gegner verpasste es, durch einen Doppelangriff auf den Bauern e4, einen großen Vorteil zu erreichen. In der Endphase der Zeitkontrolle wendete sich das Blatt für den Schachringer. Das freiwillige Öffnen der h-Linie brachte Hubert den vollen Punkt (1:0).

Bei Michael Teutsch sah es zunächst gut aus, da er durch eine schöne Abwicklung einen Bauern gewann. Leider versäumte er es, daraus Profit zu schlagen. Das offerierte Remisangebot akzeptierte der Horber Gegner, obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon komfortabler stand. (1,5:0,5).

Dann nahm das Unheil seinen Lauf. Bernhard Hengstler übersah in besserer Stellung eine Mattdrohung. Eine Verteidigung gab es leider nicht mehr und Horb hatte den Ausgleich erzielt. (1,5:1,5).

In Armin Zimmermanns Partie entwickelte sich ein wildes Duell. Beide Spieler schenkten sich nichts, es gab ein Hauen und Stechen. Nachdem der Pulverdampf verzogen war, hatte sein Gegner einfach einen Bauern mehr. Wohl aufgrund der Zeitkontrolle nahm sein Gegner ein Remisangebot von Armin an. (2:2).

Siegfried Eckhardt ließ sich im Mittelspiel zu leicht einen Bauern abknüpfen. Sein Gegner baute den Vorteil konsequent aus. Bald darauf musste Siegfried die Waffen strecken. (2:3).

Andreas Mihalko verpasste es, am Anfang seine gute Stellung in einen Gewinn umzuwandeln. Im weiteren Verlauf der Partie glich sein Gegner aus, erreichte sogar einen Vorteil. Aber es war nicht so leicht in knapp werdender Zeit die richtigen Züge zu finden. Statt einen Gewinn einzufahren, war er plötzlich in einer verlorenen Lage. 2 Figuren für einen Turm war einfach zu viel, so dass Andreas etwas glücklich den Ausgleich erzielte. (3:3).

Damit hatte die erste Mannschaft ihre Punktzahl erreicht, denn die letzten beiden Partien gingen verloren. Oliver Karg ließ im Mittelspiel eine gute Gelegenheit aus, ein gefährliches Druckspiel im Zentrum aufzubauen. Der Horber konnte seine Stellung ausgleichen. Kurz vor der Zeitkontrolle geschah das Unfassbare, da ein Bauernzug Oliver in größte Schwierigkeiten brachte. Das Spiel war nicht zu halten. (4:3).

Kurioserweise hatte Richard Grimm Eröffnungsvorteil zu verzeichnen, was nicht so häufig vorkommt. Leider brachte das keinen Erfolg, auch wenn das folgende Endspiel lange ausgeglichen war. Ein Lapsus verdarb alles. Der Horber gab seinen Vorteil nicht mehr aus der Hand. (5:3).

Horb war wiederum einfach cleverer. Die Schachringer hatten einfach zu viele gute Stellungen nicht verwertet, so dass der Sieg von Horb unterm Strich verdient war. Im nächsten Spiel wird man mit voller Konzentration wieder zu Werke gehen müssen. Man reist zum Tabellenletzten Rottweil, der sicher nichts zu Verschenken hat.